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  • UfU: Mit Badges Klimabildung sichtbar machen

    UfU: Mit Badges Klimabildung sichtbar machen

    Beim Unabhängigen Institut für Umweltfragen (UfU) dreht sich alles um Zukunftskompetenzen – und darum, wie man sie wirksam vermittelt. In der Weiterbildung NaKlima! entdecken Lehrkräfte, wie sie Natürlichen Klimaschutz kreativ in ihren Unterricht bringen können, zum Beispiel mit den digitalen Lernreisen auf klimacampus.org. Um sichtbar zu machen, welche Kompetenzen dabei entstehen, setzt das UfU auf digitale Zertifikate über Open Educational Badges (OEB). „Wir fanden die Idee spannend, nicht nur ein schnödes Zertifikat auszustellen, sondern durch OEB den europäischen Kompetenzrahmen ESCO* nutzen zu können“, erzählt Swenja Rosenwinkel, Projektleiterin beim UfU. „Das ist zeitgemäß und eine gute Möglichkeit, vorhandene Standards sinnvoll zu nutzen.“ ESCO macht Kompetenzstände europaweit vergleichbar und anerkennbar – ein wichtiger Schritt hin zu einer modernen, transparenten Bildungsdokumentation.

    Klimaschutz lehren und Kompetenz-Erwerb sichtbar machen
    Na Klima! ist eine modulare Weiterbildung mit mehreren Bausteinen. Lehrkräfte erwerben nicht nur Fachwissen, sondern entwickeln eigene Unterrichtseinheiten rund um den Natürlichen Klimaschutz. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten sie einen Badge über OEB als sichtbares Zeichen ihres Engagements und ihrer erworbenen Kompetenzen. „Uns geht es auch darum, Lehrkräften zu zeigen, dass es diese digitalen Nachweise gibt“, erklärt Swenja. „Viele kennen Badges noch nicht, sehen aber sofort das Potenzial für ihre Schüler:innen, etwa im Rahmen der Berufsorientierung.“ Hiermit spielt sie auf die OEB-Lernenden-Funktionen an: Im Rucksack können Lernende Badges sammeln, erhalten eine Visualisierung ihres Kompetenzprofils und können ihre Badges teilen – etwa auf Social-Media-Profilen oder in Bewerbungen.
    Auch Bildungseinrichtungen profitieren von den Features auf OEB: Über die Badge-Vergabe lässt sich nicht nur nachvollziehen, welche Kompetenzen bei Schüler:innen gestärkt wurden, sondern auch, welche Weiterbildungen Lehrkräfte bereits absolviert haben – eine wertvolle Grundlage, um Qualifikationen im Team gezielt weiterzuentwickeln. Perspektivisch wird das über eine Dashboard-Funktion noch übersichtlicher abgebildet werden.

    Modular lernen, digital auszeichnen
    Das UfU arbeitet mit Kompetenz-Badges, die am Ende der Weiterbildung vergeben werden. Die drei Module könnten theoretisch auch einzeln ausgezeichnet werden, doch das Team hat sich bewusst für den Gesamtabschluss entschieden: „Wenn Teilnehmende schon nach einem Modul ein Zertifikat erhalten, lässt die Motivation für die weiteren Termine manchmal nach“, so Swenja. „Aber ein Micro-Degree kann ein schöner Anreiz sein, zum Beispiel, wenn jemand pausieren musste. Dann ist es wie ein ‚Mach weiter!‘-Signal.“
    Vergeben werden die Badges entweder direkt per E-Mail oder über eigene Anfrage der Lernenden via QR-Code – je nachdem, was organisatorisch besser passt. Die Flexibilität der OEB-Plattform ist für das Team ein klarer Pluspunkt.

    Von Handarbeit zu KI-Routine
    Bei der Erstellung der Badges nutzt das UfU den KI-Assistenten von OEB, der Lerninhalte mit Kompetenzen des ESCO-Standards verknüpft. „Am Anfang lief das nicht ganz reibungslos“, erinnert sich Swenja. „Die KI hat teilweise Vorschläge gemacht, die nicht zu unseren Inhalten passten, da war einiges an Handarbeit nötig. Wenn man noch nie mit ESCO gearbeitet hat, muss man sich auch erst einmal orientieren. Aber das OEB-Team hat uns dabei unterstützt.“ Mit wachsender Erfahrung wurde der Prozess immer effizienter. Hilfreich war auch die Stichwortsuche des KI-Tools, mit der sich teilweise passgenauere Kompetenz-Vorschläge finden lassen. „Und die Möglichkeit, vorhandene Badges zu kopieren und anzupassen, spart unglaublich viel Zeit“, ergänzt Swenja. „Außerdem ist es praktisch, dass ich digital auf einen Blick sehen kann, an wen ich schon Zertifikate vergeben habe.“

    Wünsche und Weiterentwicklung
    Für die Zukunft wünscht sich Swenja noch mehr Gestaltungs-Spielraum bei der Badge-Erstellung – etwa den Eintrag von Veranstaltungs-Terminen oder bei der Darstellung der PDF-Zertifikate, die zusätzlich zu den Badges generiert und an die Lernenden verschickt werden. Wichtig bleibt für sie, dass die digitalen Nachweise auch außerhalb der Plattform verständlich sind: „Viele wünschen sich zusätzlich ein klassisches Zertifikat, weil sie digitale Badges noch nicht kennen. Es hilft, wenn sofort erkennbar ist, was ein Badge bedeutet und wofür er steht.“
    Hier setzt das OEB-Team bereits an: Das aktuelle Redesign der PDF-Zertifikate macht die Verbindung zwischen analoger und digitaler Anerkennung noch klarer. Außerdem ist ein PDF-Editor in Planung, der das Hochladen personalisierter Hintergründe im jeweiligen Institutions-Design ermöglicht. Auch das Datum der Veranstaltung kann in Kürze beim Badge-Vergabe-Prozess ergänzt werden. Und der KI-Assistent wird fortlaufend optimiert.

    Digitale Anerkennung mit Zukunft
    OEB hat sich für das UfU als praktisches, professionelles und zeiteffizientes Werkzeug erwiesen. „Die Badges sind auch optisch ansprechend und wirken seriös – nicht wie ein selbst gebasteltes Zertifikat“, sagt Swenja. Sie findet „die Idee stark, Lernen europaweit sichtbar und vergleichbar zu machen. Wenn Schulen und Arbeitgebende Badges anerkennen, kann daraus etwas richtig Großes entstehen.“

    Bildunterschrift: Visualisierung eines Kompetenz-Profils (links) / Badge vom UfU mit ESCO-Komeptenzen (rechts).

    🔗 OEB-Profil vom UfU

    Neugierig geworden?
    Mit OEB lassen sich digitale Zertifikate einfach erstellen, Kompetenzen sichtbar machen und Lernprozesse dokumentieren – von der Schule über außerschulische Angebote bis zur Erwachsenenbildung.

    * OEB arbeitet mit einem inhaltlichen Standard, dem ESCO-Kompetenz-Standard. ESCO ist die Kompetenz-Taxonomie der EU und enthält 14.000 Skills in 28 Sprachen. Dadurch sprechen unsere Badges alle die gleiche Sprache, sind vergleichbar und anschlussfähig – egal, wo sie erworben worden sind.

  • Desktop Research: Übersicht Open Badge Projekte

    Desktop Research: Übersicht Open Badge Projekte

    In In dieser umfangreichen Zusammenfassung hat Prof. Dr. Ilona Buchem einen Überblick über internationale Projekte im Bereich Open Badges erstellt. Das Dokument gibt einen Überblick über die Entwicklung von Badges im Bereich Hochschule, Weiterbildung als auch im kommunalen und internationalen Kontext. Wissenschaftliche Forschungspapiere sind angefügt und eingebunden. Gelingensfaktoren sind evaluiert und aufgezeigt.

  • Wie lassen sich Open Badges mit ESCO verknüpfen?

    Wie lassen sich Open Badges mit ESCO verknüpfen?

    Prof. Dr. Ulf-Daniel Ehlers hat für uns, im Rahmen des Projektes MINT.O.Badges – gefördert durch das BMBF – in einer umfassenden Studie untersucht, wie Open Educational Badges mit standardisierten Kompetenzrahmen verknüpft werden können – speziell mit ESCO (European Skills, Competences, Qualifications and Occupations). Seine Forschung geht über eine reine Zuordnung hinaus und beleuchtet sowohl Potenziale als auch Herausforderungen dieses Ansatzes.

    • Wie können Open Badges aussagekräftig Kompetenzen abbilden?
    • Wo liegen Grenzen von ESCO – und wie könnte das System weiterentwickelt werden?
    • Welche praktischen Beispiele für ESCO-basierte Badges gibt es bereits?

    Das PDF gibt Antworten auf diese und viele weitere Fragen und liefert wertvolle Impulse für die Zukunft der digitalen Kompetenzanerkennung. Perfekt für alle, die Badges strategisch einsetzen wollen – sei es in der Bildung, Weiterbildung oder im Arbeitsmarkt.

  • Wie Unternehmen Open Badges für die Kompetenzentwicklung nutzen

    Wie Unternehmen Open Badges für die Kompetenzentwicklung nutzen

    In einer Arbeitswelt, in der klassische Abschlüsse oft nicht mehr ausreichen, werden Open Badges immer relevanter. Sie bieten Unternehmen eine flexible Möglichkeit, Kompetenzen ihrer Mitarbeitenden sichtbar zu machen und gezielt weiterzuentwickeln. Doch wie genau setzen Unternehmen wie SAP und DM Badges ein?

    Das Whitepaper „Anforderungen und Qualitätskriterien für Open Educational Badges“ gibt spannende Einblicke.

    • Warum sind Open Badges für Unternehmen so interessant? Ob Future Skills, digitale Kompetenzen oder soziale Fähigkeiten – Unternehmen setzen zunehmend auf strukturierte Kompetenznachweise, um Bewerbende und Mitarbeitende gezielt zu fördern und Weiterentwicklung messbar zu machen.
    • Zwei spannende Fallstudien aus der Praxis
      SAP: Nutzt ein gestuftes Badge-System, das Wissen, Skills und Zertifizierungen in verschiedenen Levels (Foundational, Intermediate, Advanced) erfasst. So wird Transparenz geschaffen und die Vergleichbarkeit von Qualifikationen weltweit erleichtert.
      DM: Verfolgt einen flexiblen Ansatz, bei dem Badges als Reflexionsinstrumente genutzt werden. Lernpässe und Entwicklungsgespräche helfen Mitarbeitenden, ihre eigene Entwicklung aktiv zu gestalten.
    • Die wichtigsten Erkenntnisse
      💡 Unternehmen setzen Badges strategisch ein, um Talente gezielt zu fördern
      💡 Strukturiertes Badge-Design hilft, Kompetenzen international vergleichbar zu machen
      💡 Badges motivieren zur kontinuierlichen Weiterbildung und Karriereentwicklung

    📄 Das Whitepaper von Ulf Ehlers liefert praxisnahe Erkenntnisse dazu: ✔ Welche Qualitätskriterien Open Badges erfüllen müssen ✔ Wie Unternehmen Badges in ihre Personalentwicklung integrieren ✔ Welche Best Practices sich bereits bewährt haben

    🌍 Warum das wichtig ist Badges sind mehr als nur digitale Sticker – sie verändern die Art, wie wir Kompetenzen messen und anerkennen. Wer wissen will, wie Unternehmen sie sinnvoll nutzen und was für eine erfolgreiche Implementierung wichtig ist, sollte unbedingt in das Paper eintauchen!

    🔗 Jetzt mehr erfahren und das Whitepaper lesen!

  • Wie messen wir die Wirkung von Open Educational Badges?

    Wie messen wir die Wirkung von Open Educational Badges?

    Open Educational Badges (OEB) bieten eine innovative Möglichkeit, informell erworbene Kompetenzen sichtbar zu machen – aber wie können wir ihre tatsächliche Wirkung messen? Genau mit dieser Frage beschäftigt sich die Begleitforschung zum Thema Wirkungsanalyse, die durch Value for Good erarbeitet wurde.

    • Warum ist Wirkungsmanagement wichtig? OEB sollen nicht nur ausgestellt, sondern auch nachweisbar wirksam sein. Die systematische Wirkungsmessung hilft:
      ✔ den individuellen Kompetenzerwerb zu dokumentieren
      ✔ die Akzeptanz von OEB im Bildungs- und Arbeitsmarkt zu stärken
      ✔ eine kontinuierliche Verbesserung der Badge-Systeme sicherzustellen
    • Wie funktioniert die Messung?Das Framework für die OEB-Wirkungsmessung basiert auf:
      📌 Klarer Wirkungslogik: Welche Veränderungen sollen OEB bewirken?
      📌 Messbaren Indikatoren: Wie lässt sich die Entwicklung von Kompetenzen erfassen
      📌 Reallaboren & Datenanalysen: Wie können wir den Erfolg von Badges validieren?
    • Erste Erkenntnisse und HerausforderungenDie bisherigen Tests zeigen, dass OEB dazu beitragen, dass Lernende:
      ✅ ein stärkeres Bewusstsein für ihre eigenen Kompetenzen entwickeln
      ✅ ihre erworbenen Fähigkeiten gezielter in Bewerbungen einsetzen
      ✅ motivierter sind, sich weiterzuentwickeln

    Allerdings braucht es mehr Badges pro Lernenden (mehr Daten) und eine breitere Anwendung, um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen. Zudem müssen auch Lehrende und Vergabestellen mit einbezogen werden, um eine effektive Nutzung zu ermöglichen.

    🌍 Warum das wichtig ist

    Mit einer durchdachten Wirkungsmessung können Open Badges langfristig als verlässliche Kompetenznachweise etabliert werden – sowohl für Lernende als auch für Arbeitgeber und Bildungseinrichtungen.

  • Wie junge Menschen Open Educational Badges wahrnehmen

    Wie junge Menschen Open Educational Badges wahrnehmen

    Wie können digitale Kompetenznachweise wie Open Educational Badges (OEB) gestaltet werden, damit sie für junge Menschen wirklich relevant sind?

    Dieser Frage geht der neue Zwischenbericht zur Begleitforschung im Projekt MINT.OBadges nach.

    Auf über 90 Seiten liefert Prof. Dr. Ilona Buchem (Berliner Hochschule für Technik) fundierte Einblicke aus Fokusgruppen, Interviews und Umfragen mit Schüler:innen und Studierenden. Die Ergebnisse zeigen: Open Badges haben großes Potenzial – vorausgesetzt, sie sind glaubwürdig, anschlussfähig und individuell bedeutsam.

    Besonders spannend: Die Studie kombiniert Erkenntnisse aus der Selbstbestimmungstheorie mit der HEXAD-Typologie von Spielertypen. So wird deutlich, welche Designelemente für unterschiedliche Nutzer:innen wirklich funktionieren – vom “Achiever” bis zur “Free Spirit”.

    👉 Der Zwischenbericht steht jetzt zum Download bereit:

  • Future Skills sichtbar machen – mit Open Educational Badges und ESCO

    Future Skills sichtbar machen – mit Open Educational Badges und ESCO

    In einer Welt, die sich immer schneller verändert, werden Future Skills – also Zukunftskompetenzen wie kritisches Denken, Problemlösung oder digitale Kompetenz – immer wichtiger. Doch wie lassen sie sich messen und sichtbar machen? Hier setzt das neue Whitepaper „Open Educational Badges für Future Skills“ an.

    • Warum Future Skills entscheidend sind
      Die Anforderungen in der Arbeitswelt verändern sich rasant. Bildung muss flexibler und lebenslang zugänglich sein, damit Menschen sich stetig weiterentwickeln können.
    • Wie Open Educational Badges dabei helfen
      Digitale Badges sind ein innovatives Mittel, um erlernte Fähigkeiten transparent und anerkannt darzustellen – unabhängig von formalen Abschlüssen. Sie ermöglichen es Lernenden, ihre Kompetenzen flexibel zu dokumentieren und sichtbar zu machen.
    • Der Schlüssel: ESCO als Kompetenzstandard
      Damit Badges sinnvoll eingesetzt werden können, müssen sie klar definiert sein. Das Whitepaper zeigt, wie ESCO (European Skills, Competences, Qualifications and Occupations) als europäischer Standard für die Beschreibung von Future Skills genutzt wird, um eine präzise und vergleichbare Darstellung zu ermöglichen.

    Das Whitepaper von Prof. Dr. Ulf-Daniel Ehlers liefert spannende Einblicke in:
    ✔ Den NextSkills-Kompetenzrahmen, der 17 essenzielle Future Skills definiert
    ✔ Die Verbindung von Open Badges mit standardisierten Kompetenzbeschreibungen
    ✔ Die Rolle von ESCO und wie es zur besseren Anerkennung von Fähigkeiten beiträgt.

    Warum das wichtig ist Die Kombination aus Future Skills, Open Badges und ESCO schafft eine zukunftsweisende Möglichkeit, Kompetenzen sichtbar zu machen – für Lernende, Unternehmen und Bildungseinrichtungen. So kann lebenslanges Lernen effektiv gefördert und berufliche Entwicklung gezielt unterstützt werden.